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Der Paranoia City Verlag entstand Anfang der achtziger Jahre mit der Publikation von 'Arbeit, Entropie, Apokalypse', einer politsch-physiktheoretischen Abhandlung, verfasst von der Gruppe 'Midnight Notes' amerikanischer Soziologen und Ökonomen, zur Anwendung des zweiten thermodynamischen Grundgesetzes auf gesellschaftliche Prozesse.

Doch eigentlich fing es mit P.M. an, der 'Arbeit, Entropie, Apokalypse' übersetzt hatte. 1983 erschien sein 'bolo'bolo': Mittlerweile in fünf Sprachen übersetzt und, was die Analyse unserer Gesellschaften und seine Vorschläge für eine Welt ohne Geld, immer noch gültig und lesenswert.

P.M. ist das Pseudonym eines sympathischen, leicht lukullischen und blitzgescheiten Wahlzürchers, der sein Thema - gibt es eine andere Welt ausser dieser und wie sieht sie aus - in immer wieder neuen und mehr oder weniger phantastischen Variationen abhandelt. Der Paranoia City Verlag hat seine Bücher, die eher die politische 'bolo' Schiene fahren, veröffentlicht, während seine Sozialfiktionen im Verlag Roter Stern (Weltgeist Superstar, Tripura Transfer, Permafrost und Regenwald) und im Rotpunktverlag (Die Schrecken des Jahres Tausend) herausgekommen sind.

P.M. Theorie der drei Welten umfasst die Welt ohne Geld - 'bolo'bolo', die Welt mit Amberland - ein Reiseführer zur Insel in der Transkaribik - und die Welt ohne Schweiz - 'Olten - alles aussteigen', drei Freunde machen sich auf dem Weg nach Olten Gedanken über eine andere Welt und Schweiz.
In 'Agbala doo!' hat P.M. mit der virtuellen Geschichte experimentiert: Was wäre passiert, wenn ab 1800 die Geschichte anders verlaufen wäre...
Mit 'Subcoma - nachhaltig vorsorgen für das Leben ohne Wirtschaft' schaltet sich P.M. in die Antiglobalisierungsdebatte ein. Seine Analyse der Welt zur Jahrtausendwende und der mehr oder weniger untauglichen Versuche, die Arbeitsmaschine oder den Kapitalismus zu reformieren, bieten einen exzellenten Überblick über die politischen und ökologischen Debatten der Gegenwart.