Ilka Piepgras (Hrsg.): „Schreibtisch mit Aussicht“

„Wo man Substanz voraussetzt, findet man sie eher als dort, wo man sie nicht vermutet. Es ist ein Teufelskreis: Je grösser die Bereitschaft ist, bei Männern Bedeutung zu suchen, desto eher fallen Frauen durch den Rost.“WeiterlesenIlka Piepgras (Hrsg.): „Schreibtisch mit Aussicht“

David Grossman: „Was Nina wusste“

Eine Familie reist von Tel Aviv nach Kroatien, um auf Goli Otok die Geschichte der mitreisenden Grossmutter aufzuarbeiten, die in den 60er-Jahren zwei lange Jahre in dem Umerziehungslager von Tito verbrachte. Grossman erzählt vom Trauma, das über mehrere Generationen reicht, von Abgründen und Beziehungen und ist dabei ganz nah am Menschen.WeiterlesenDavid Grossman: „Was Nina wusste“

Kathleen Collins: „Nur einmal“

Momentaufnahmen aus dem New York der 60er-Jahre. In Nahaufnahmen und rassigen Dialogen lernen wir die jeweiligen Protagonist*innen kennen, die sich, ob gewollt oder nicht, mit Themen wie Rassismus, Sexualität, Konformität und Widerstand auseinandersetzen.WeiterlesenKathleen Collins: „Nur einmal“

Candice Carty-Williams: „Queenie“

Queenie trägt den Namen einer unbesiegbaren Kämpferin, sagt ihre Mutter stolz. Doch Queenie fällt es nicht einfach stark zu sein in einer Welt, in der sie anders ist. Queenie ist anders als ihre Familienangehörigen, denn sie ist die erste Akademikerin der Familie und anders als ihre Kolleginnen bei der Zeitung, denn Queenie ist Schwarz.WeiterlesenCandice Carty-Williams: „Queenie“

Deniz Ohde: „Streulicht“

Schmerzhaft nah und doch mit einer gewissen Distanz beschreibt die junge Protagonistin ihre grösstenteils unbelohnten Bemühungen sich auf ihrem Bildungsweg durchzusetzen und in dem Industriekaff dazuzugehören.WeiterlesenDeniz Ohde: „Streulicht“

Ronya Othmann: „Die Sommer“

Leyla reist all die Sommer zu ihren jesidischen Verwandten nach Kurdistan. Sie kennt das Dorf, die Menschen, die Luft, die Geschichten. 2014 wird das Dorf bomardiert. Leyla wird ihre Sommer nicht mehr dort verbringen.WeiterlesenRonya Othmann: „Die Sommer“

Nana Kwame Adjei-Brenyah: „Friday Black“

Neuerscheinungen haben es schwer in Zeiten von Corona. Hier ein hochaktuelles Debüt, erstmals Deutsch, das nicht unbeachtet bleiben darf:
Die zwölf Geschichten im Buch drehen sich um nie enden wollende Konsumwut, den omnipräsenten Rassismus und dessen Ausmasse und die daraus resultierende Gewalt und Ungerechtigkeit. Sie spiegeln die gegenwärtige Wut vieler Bürger*innen in den USA und andernorts.WeiterlesenNana Kwame Adjei-Brenyah: „Friday Black“